IHRE URLAUBSANFRAGE

Bräuche im Salzkammergut

ST.GEORGEN i. A.: 900 km und rund 8 Fahrstunden entfernt von St. Georgen im Attergau liegt der Einsatzort der St. Georgener Bäuerinnen im Rahmen der Publikumsmesse „Salzkammergut zu Gast in Dortmund“. Ihr Auftrag: Den Flair der Region Attergau-Salzkammergut nach Dortmund zu transportieren. Mit im Gepäck: Die Zutaten für ihre selbstgemachten Bauernkrapfen, welche sogar noch vor ihnen in Dortmund eintreffen werden.

CopyrightTVBAttergau_linksOrtsbäuerinFranziskaWindhanger, MitteMonikaAigner, RechtsMariaKaltenleithnerDie St. Georgener Bäuerinnen Maria Kaltenleithner, Monika Aigner und Ortsbäuerin Franziska Windhager sind bekannt für ihre frischen Bauernkrapfen, immer Freitags am Attergauer Wochenmarkt in St. Georgen. Am Freitag, den 21. April wird man Monika und Maria am Attergauer Wochenmarkt ausnahmsweise nicht antreffen, denn da sind sie gemeinsam mit einer Vertreterin aus dem Tourismusverband Attergau in Dortmund – rund 900 km entfernt. Insgesamt vier Tage werden sie von Donnerstag 20. April bis Sonntag 24. April bei der Publikumsmesse „Salzkammergut zu Gast in Dortmund“ ihre Heimatregion vertreten.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Insgesamt rund 600 Eier und 100 Liter Milch müssen für die Messe eingeplant und zum Teil sorgfältig verpackt werden. Ortsbäuerin Franziska Windhager hilft tatkräftig bei der Organisation und Planung der Mengen, kann aber leider vor Ort nicht teilnehmen. Die benötigten Zutaten und Prospekte werden sogar noch vor den Bäuerinnen in Dortmund eintreffen. Möglich wird das durch die vorbildliche Organisation der Salzkammergut Marketing GmbH, welche vorab bereits zwei Lkw nach Dortmund schickt. Die Bäuerinnen selbst fahren frühmorgens am Mittwoch, den 19. April per Sammelbus nach Dortmund. Die Fahrtzeit wird rund 8 Fahrstunden betragen. Ihre Rückkehr ist für Montagmorgen geplant. Auf die Frage, wie sie sich auf das Event vorbereiten, antwortet Fanni: „Wir haben vorab gemeinsam besprochen, wieviel von welchen Zutaten wir brauchen und was wir alles mitnehmen müssen.“ CopyrightSTMG _Stadler

Besondern Dank gilt hier auch den Familien, welche die Reise erst ermöglichen. Maria fügt lächelnd hinzu: „Ein bisschen nervös sind wir schon – ich bin mir nicht sicher, ob wir alle schon einmal so lange von unseren Ehemännern getrennt waren.“ Sogar eine deutsche Steuernummer musste extra beantragt werden, damit in Deutschland alles reibungslos und rechtlich korrekt ablaufen kann. Die Region ist stolz auf so tatkräftige Repräsentantinnen aus ihrer Heimat und freut sich bereits jetzt über den Bericht aus Dortmund. Mitverfolgen kann man ihre Reise über  www.facebook.com/Attergau.Salzkammergut

St.Georgen i. A.: Erstmals fand in St. Georgen, bei idealem Wetter, der 1. „Fuss-Faschingsumzug“ statt. Die Attergauer zeigten sich trotz des Verbots von motorisierten Wagen noch kreativer, und das Rahmenprogramm begeisterte auch die Kleinsten. Neben einer tierischen Auferstehung, einer musikalischen Zeitreise u.v.m. wurde auch um eine kleine Geldspende für einen besonderen Mauerbau „gebettelt“.

Sehr kreativ zeigten sich die Attergauer beim ersten Fuss-Fasching in St. Georgen im Attergau. Erstmals wurde auf motorisierte Wägen verzichtet, was nicht nur mögliche Gefahrenquellen minimierte, sondern auch mehr Platz für ein kinderfreundliches Rahmenprogramm schaffte. Rund zehn Vereine beteiligten sich am Faschingssonntag beim Umzug. So wurde u.a. dank des Turnvereins die 2015 angeblich gesichtet Giftschlange aus der Au wieder bzw. erstmals lebendig, die FF St. Georgen kam statt mit Hightech Ausrüstung mit der alten aber zuverlässigen Hand-Wasserpumpe, die Musikkapelle kreierte mit passender Musik und Kostümen für eine Zeitreise in die 20iger Jahre und die Kindergarten Kinder stachen als bunte Blumen hervor. Für „Vespenalarm“ sorgten 13 auf Italo-Kultroller umgebaute Kinderscooter ¬– und auch an der internationalen Zukunftsvision der Region wurde bereits gearbeitet: So sammelte man, natürlich auch beim Bürgermeister, unter dem Slogan „Make Attergau great again“ Geld für die mexikanische Mauer. Die Kinder kamen bei zahlreichen Stationen wie Dosenwerfen, Hüpfburg, Kinderschminken im Jugendclub und Clown Helmi voll auf Ihre Kosten. Für das „erwachsenengerechte“ Programm nach dem Umzug sorgten ein DJ und die Bars entlang der Attergaustraße.

Dank des einzigartigen Konzeptes in Oberösterreich wurde am Tag zuvor noch in das Open Air Studio des Radio Oberösterreichs geladen. Im „Kochstudio Arcimboldo“ am Sudbahnhof Markt in Linz wurde am Samstag bei einem Interview noch ordentlich die Werbetrommel gerührt.

Der Tourismusverband Attergau, der ÖTB (Turnverein) und die Gemeinde St. Georgen i.A. möchten sich auf diese Weise noch einmal sehr herzlich bei den Vereinen, Gastronomen, Mitwirkenden und natürlich Besuchern bedanken. Wir freuen uns auf den nächsten Faschingsumzug 2019.

Nach der Thomasnacht, der Hl. Nacht und der Silvesternacht stellt die Nacht vom 5. auf den 6. Jänner die letzte „Rauhnacht“ dar. Im Salzkammergut finden in dieser Nacht die traditionellen „Glöcklerläufe“ statt, ein Rauhnachtsbrauch mit dem die Glöckler als „Schönperchten“, die Rauhnachtsgeister vertreiben sollen. Einer der schönsten und traditionsreichsten Glöcklerläufe findet in Steinbach am Attersee statt. Veranstaltet wird der Glöcklerlauf vom Gebirgstrachten-Erhaltungsverein D`Schobastoana mit Umrahmung einer Bläsergruppe.

05. Jänner 2015: 18:30 Uhr Weißenbach / 20:30 Dorfplatz
Start der Kinderpass um 19:00 Uhr in Kaisigen / Neue Pass in Blümigen
Nur bei Schönwetter / Ausweichtermin 06. Jänner 2015

Für`s Joahr vü Glück und Segn, meg eng da Herrgott gebn!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
follow us
Google+